12.04.09 -
Sachsen-Anhalt (Grenze zu Niedersachsen), Harz, Eckertal
- an saurer Böschung mit Baeomyces roseus, Vaccinium
myrtillus, Polytrichum piliferum, Pogonatum aloides etc.
- Gruppe von 3 + 2 x 1 Sporogonen
Heute mal kein Pilz, sondern ein recht hübsches
Moos. Sichtbar sind im Gelände nur die Sporogone, die im
Frühjahr und im Herbst über ein paar Wochen zu finden
sind. Der Gametophyt (die grüne Moosplanze) ist so
winzig und reduziert, dass sie ohne starke optische
Hilfe nicht beobachtbar ist. Buxbaumia aphylla braucht
mehrere Jahre offen bleibende Erdblößen auf sauren
Böden. Ich kenne das Moos von einigen Funden im Raum
Regensburg (vor allem um die "Neubäuer Seenplatte")
sowie - ganz aktuell - von einem Fund am "Scheuelberg"
bei Schwäbisch Gmünd.
Das Rote Koboldmoos ist
gefährdet, da - vor allem aufgrund von
Stickstoffeinträgen - Erdblößen meist schnell von
wüchsigeren Pflanzen überwuchert werden.
Das Foto stammt von Marion
Höfert.