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Fachgruppe Mykologie Wolfen: Pilzgalerie, Rezepte etc.: http://www.fg-myko-wolfen.de/
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Pilze Rhein-Main, Galerie etc.: http://www.fundkorb.de/
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Pilz-Aktivitäten Raum Hannover: www.hannoverpilze.de
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Wildpflanzen und parasitische Pilze: http://jule.pflanzenbestimmung.de/
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Pilzforen, Pilzdatenbanken, tolle skandinavische Seite (englisch): http://www.mushroom.world/
bayerische Pilzzeitung mit hohem Anspruch: http://www.mycologia-bavarica.de
spannende Pilz-Rezepte - und dazu Künstlerisches mit Pilzen, von unserer Freundin Tanja Major: https://myko-kitchen.de/
Hochwälder Kahlköpfe - Pilzgalerie, Pilzkunde im Saarland etc.: http://www.mykolaus.de/kahlkoepfe/index.htm
Naturforum - hier können Sie Pflanzen, Pilze und Tiere von Profis bestimmen lassen: www.nafoku.de/forum
Vieles über Trüffeln, Suche mit Hund, Rezepte u.a. - http://www.natrueff.com/
Natur in Lauterstein, Mikrophotographie Kage u.a. - Natur:Lauterstein > Home (natur-lauterstein.de) - ... Links (natur-lauterstein.de)
Ruth Zick, Heilpraktikerin und Mykotherapeutin im Ostallgäu - www.naturheilpraxis-im-sonnendorf.de
Seminare in der Rhön - Wohlfühlen und Natur genießen - www.naturschule-diez.de
Naturkundeverein Schwäbisch Gmünd: http://www.nkv-gd.de/
Pilzberater im Rhein-Main-Gebiet: http://www.derpilzberater.de - weiteres s.u. http://www.pilzschule.de/html/derpilzberater.html
Pilzkurse und Führungen im Raum Freiburg, Naturkost etc.: www.pilzberatung-emmendingen.de
interessante Pilze-Seite mit vielen Themen: www.passion-pilze-sammeln.com
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große Pilzgalerie von Markus Wilhelm, auch Tropenpilze (Masaola-Halle), Pflanzen, Tiere: http://www.pilze-basel.ch/
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Pilze im Oldenburger Land - https://pilzhilfe.jimdofree.com
Pilz-Galerie, Pilze Sachsen-Anhalt etc.: http://www.pilz-pilz.de
Pilzforum EU: http://www.pilzforum.eu
Website mit vielen Pilzfotos, Forum u.a., Website von Harry Regin: http://www.pilzfotopage.de/
Stuttgarter Pilzverein: www.pilzfreun.de
Pilzfreunde Odenwald: http://www.pilzfreunde-odenwald.de
kleine, aber feine Pilzgalerie: http://www.pilzgalerie.de/
Pilze im Ruhrgebiet, Pilzgalerie etc.: http://www.pilzkunde-ruhr.de/
Pilzmuseum Bad Laasphe mit Pilz-Exponaten (gefriergetrocknet), kleine Pilzgalerie, etc.: http://www.pilzmuseum.de
Pilz- und Pflanzenkurse im Raum Berlin und Potsdam - www.pilzreich.de
Pilzreisen nach Tibet, China und ins Amazonasgebiet: http://www.pilzreisen.info/
Pilzschule von Dieter Honstraß: www.pilzschule.de
https://pilz.schule - Pilzschule Freiburg, Site von Dennis Regul - Pilz-Führungen u.a.
ausgiebige Pilzgalerie von Pilzen vor allem im Raum Würzburg (Website von Rudi Markones): www.pilzseite.de
Pilzkunde in Bayern, Pilzforschung, freiberufliche Mykologie, etc. - http://www.pilzteam-bayern.de/
Pilzwissen, die Homepage von Felix Hampe (pilz-wissen.de) - Pilzkurse, Pilz-Fotos u.a.
Schwarzwälder Pilzlehrschau: pilzkundliche Seminare in Hornberg im Schwarzwald: http://www.pilzzentrum.de/
Lecker essen, auch Pilze - in der Algarve: www.rezeptschmiede.eu
Pilzsuche im Bayerischen Wald: http://www.schwammerlsuche.de
Pilzgalerie, Shop, Pilzzeitung, etc.: http://www.tintling.com/index.htm
Online-Exkursionsflora (Botanik) der Alpen und Umgebung - Pflanzen- und Käferkunde: http://www.tkgoetz.homepage.t-online.de/
Untersuchungsstelle für Pilze, Pilzerzeugnisse und Gewürze, Website von Prof. Dr. A. Bresinsky: http://www.untersuchungsstelle.homepage.t-online.de/Links.html
tolle Seite über Faserlinge (Psathyrella): www.vielepilze.de
Schwäbische Alb - Beratung und Exkursionen, u.a. - http://wald-wunder.de/
Wiesenpilze - Trüffeln und andere interessante Dinge über Pilze - www.wiesenpilze.de (Homepage von Marion Höfert, Bad Harzburg)
ganzjährige Wildkräuter- und andere botanische Führungen im Raum Freiburg (Breisgau): Anika Heineke (Dipl. Landschaftsökologin, Kräuterpädagogin). Wanderungen auf offenen Panorama-Rundwegen. Natur- und erlebnispädagogische (Ferien-) Angebote für Kinder - mehr siehe www.wildkraeuter-erleben.de
Psilocybin-Pilze - populäre und objektive Sicht auf die psychotropen Pilze: http://zauberpilzblog.net/magic-mushrooms/
Links zu Trüffel-Seiten:
http://www.trueffelfreunde.de (Website Bärbel u. Jochen Schöttker, Hamburg mit Trüffelhunden)
www.trueffelsuche.de - Trüffelsuche mit Hund
www.trueffelgarten.at (Bestellungmöglichkeit, Informationen etc.)
www.trueffelkontor.de (Kulinarisches zum Bestellen, rel. teuer)
www.trueffelparadies.com (schweizerische Seite)
www.trueffel-seminar.de (website Pellegrini)
www.trufamania.com (Information etc.)
www.wiesenpilze.de (website Marion Höfert)
www.robinpepinieres.de (größter Produzent Trüffelbäume, ca. 250000 pro Jahr, frz. pepiniere: Baumschule)
www.micofora.com (spanischer Produzent, Barcelona)
www.deutsche-trueffelbaeume.de (dt. Tuber uncinatum-Bäume, Uni Freiburg Forschung – Ulrich Stobbe, Doktorand Uni FB, Ludger Sproll)
www.trueffel-knapp.de (Handel mit Trüffeln, Trüffelprodukten Freiburg – rel. preiswert, Vanessa Knapp)
www.drstuesser.de (Trüffelverein Sinzig, Ahrtal: Förderung der heimischen Trüffelkenntnis, -suche, -verköstigung, -zucht)
www.leinebergland-trueffel.de: Infos zur Historie des Trüffelbaus in Deutschland
www.trueffelfreunde.de : Trüffelseite von Hamburger Freunden, viel Informationen
090.10.2025:
seit heute stehen 2 Seminare in der Schweiz für 2026 fest:
12.-15.10.2025 (Mo-Do): Seminar "Schlauchpilze - Einführung" - (C) - CH-Weinfelden, Forsthof Mittelthurgau (Bürglenstraße 40). € 350--.(ab sofort keine Bezahlung in SF mehr möglich).. Seminar von Lothar Krieglsteiner. Die Schlauchpilze sind Vortragsthema - gesammelt und besprochen werden aber ausdrücklich Pilze aller Gruppen.
17.-18.10.2025 (Sa-So): Seminar "Rittelringe - Tricholoma" (C) - CH-Weinfelden, Forsthof Mittelthurgau (Bürglenstraße 40). € 350--.(ab sofort keine Bezahlung in SF mehr möglich).. Seminar von Lothar Krieglsteiner. Die Ritterlinge sind Vortragsthema - gesammelt und besprochen werden aber ausdrücklich Pilze aller Gruppen.
09.04.2025:
Seit einigen Tagen ist hier ein Interview mit Dr. Lothar Krieglsteiner nachzulesen, das im Nachgang zu wissenschaftlichen Auftrags-Untersuchungen der Pilzflora in einem Schutzgebiet der Heinz-Sielmann-Stiftung bei Weißenstein (Schwäbische Alb, Baden-Württemberg) durchgeführt wurden.
14.02.2025:
Im Jahr 2026 gibt es wieder ein Seminar in Ligurien - vgl unter Seminarprogramm 2026 (ganz nach unten scrollen). Ich kopiere aber den Text nun hierher:
08.11.-14.11.2026 (So-Sa - Kernzeit 09.-13.11. Mo-Fr): Seminar Submediterrane und mediterrane Pilze. In den Örtlichkeiten von Annemarie und Peter Karasch, Verköstigung und örtliche Leitung durch Peter Karasch - Italien, Ligurien, unweit Varese Ligure - 410,- € Kursgebühren (davon 350.-- an uns) + 390,- € Übernachtung pro Person. Der Preis beinhaltet 6 Übernachtungen im DZ mit Halbpension (EZ-Zuschlag 90,- €) und Führungen. Exkursionen und Pilzbesprechungen. Vorträge nur bei schlechtem Wetter.
Anmeldungen gerne an lkrieglsteiner(add)t-online.de oder an lkrieglsteiner(add)pilzkunde.de
20.07.2023:
neuer YouTube-Film über den Kronenbecherling (Sarcosphaera coronaria) auf unserer Website verlinkt :-)
22.03.2022:
Für Absolventen der Fachberater-Ausbildung: auch die Seminare Feldmykologe 1 und Feldmykologe 2 sind nun als Modul-Baustein "Artenkenntnis und Ökologie" akzeptiert worden. Es bestehen nunmehr also 4 Kurse zur Auswahl: B3, B4, FM 1 und FM 2.
Was Corona betrifft,so werden die Probleme beim Kurse-Geben durch die neue Gesetzeslage geringer. Trotzdem ist natürlich die Pandemie nicht vorbei und wir werden weiter auf gewisse Rahmenbedingungen wie z.B. häufiges Lüften beim Seminar achten. Auch darf (!) weiterhin eine Maske angezogen werden ;-)
08.04.2021;
Die Corona-Maßnahmen und die Unmöglichkeit für uns, Kurse und Führungen durchzuführen, erfreuen uns natürlich nicht (s.u.).
Der für uns seit November geltende und wohl kaum bald endende Lockdown hat aber auch seine positiven Seiten - man hat viel Zeit und Muße, um an anderen Dingen zu arbeiten, die man sonst wohl noch lange verschoben hätte. Dazu zählen etliche Bestimmungen liegen gebliebener PIlz-Proben (eine ganz spannende ist derzeit Pilz des Monats April 2021) - aber auch zwei größere Website-Projekte, die Sie unter der Rubrik Miscellanea-Fachfremdes nachlesen können.
Die erste Site "Der Maler Hermann Wölpert" ist in der Tat sehr fachfremd, denn es wird ein Teil des Werkes meines Großvaters mütterlicherseits dargestellt, der selbst zeitlebens nicht für viel Publicity gesorgt hat (sie war ihm eher zuwider), der aber durchaus ein Maler von Rang war. Wer sich für Kunst, besonders für solche Malerei, die nicht am Zeitgeist orientiert ist, interessiert, mag hier spannende Informationen finden können.
Die zweite Site "Garten als Lebensraum" hat schon mehr mit unseren anderen Inhalten zu tun - eine Unterseite widmet sich sogar etlichen Pilz-Darstellungen. Es geht aber um unseren Garten, den wir im Mai 2016 übernommen und bis heute schon recht stark im Sinne von Artenvielfalt umgestaltet haben. Wer sich dafür interessiert (und das könnten andere natur-liebende Gartenbesitzer, Naturschützer oder auch andere Aufgeschlossene sein), findet hier viele Anregungen. Bitte weiter geben!
14.01.2020 - neues Video veröffentlicht:
Ziegelroter Risspilz (Inosperma erubescens) - sehen Sie hier: https://youtu.be/qYu0PNZusgg
20.12.2020: Info-Vortrag zum Thema Pilze, Pflanzen und Rückgang durch Überdüngung -
lesen Sie hier:
Düngung und Artenrückgang - Teil 1
Düngung und Artenrückgang - Teil 2
Wer Lust hat, dies weiter zu verbreiten oder weiter zu verlinken - nur zu :-)
31.07.2019: zwei neue Publikationen in der Südwestdeutschen Pilzrundschau
Inocybe calosporoides, ein neuer Risspilz aus Portugal - Lothar Krieglsteiner
Auch in einem trockenen Jahr - besondere Funde bei Kursen 2018 - Lothar und Katharina Krieglsteiner
In diesem Artikel wird über 3 seltene Pilze berichtet - einer davon (Moor-Hautkopf Cortinarius uliginosus) als Färbepilz
16.06.2019:
erstes Youtube-Video gesprochen von Katharina Krieglsteiner im Netz: Maipilz (Calocybe gambosa) -
sehen Sie hier: https://www.youtube.com/watch?v=mxpUTlPc0QA&feature=youtu.be
15.05.2019:
neuer Kurs wegen großen Interesses am Seminar eine Woche vorher:
19.-21.7.2019 (Fr-So): Mikroskopierkurs. Für Anfänger (und Fortgeschrittene). Wichtige Merkmale von Ständerpilzen (und Schlauchpilzen), Bedienung des Mikroskops, Anfertigung einfacher Präparate. Ruppertshofen (n. Schwäbisch Gmünd), Gästehaus Grüner Pfad. € 200.-- (Seminar von Dr. Lothar & Katharina Krieglsteiner).
08.05.2019: neuer Beitrag auf pilzschule-schwaebischer-wald.de
Heute hat Katharina einen Beitrag auf unserer anderen Website publiziert: http://www.pilzschule-schwaebischer-wald.de/interessantes.html
Es geht um Färben mit Pilzen, speziell um ein Geburtstagsgeschenk, das in Portugal entstand - ein Schal mit EcoPrints aus Eucalyptus-Blättern gefärbt mit Zottigem Schillerporling (Inonotus hispidus). Das Geschenk stieß auf so viel Begeisterung, dass der Beschenkte einen eigenen Blog-Beitrag darüber verfasste, in dem Katharina als Pilz-Designerin bezeichnet wird :-)
Lesen Sie dazu hier: https://www.martins-kulinarium.com/2019/04/10/zottiger-schiller-porling-f%C3%A4rben-mit-pilzen/?fbclid=IwAR1gd8JfU3_IZBDcEDfIKgb64gms272CvldVIKYDHd9iQNy0J589pqI5jxE
1.05.2019
Pilschule Schwäbischer Wald hat einen neuen Flyer - sehen Sie hier
Flyer_PilzschuleSchwabWald_final_190312.pdf
26.04.2019:
nach längerer Zeit wieder einmal ein neues Video! - Kleiner Schuppen-Porling bzw. Sklerotien-Porling (Polyporus tuberaster) - https://youtu.be/WG8EoR3rZvM - Was uns besonders freut (Einfügung am 13.5.2019): Die DGfM hat auf ihrer Website auf diesen Beitrag hingewiesen - lesen Sie hier: https://www.dgfm-ev.de/news/der-sklerotienporling-im-videoportraet
29.9.2017
Bitte schauen Sie hier nach - hier können Sie sich ein (unscharfes) Bild darüber mache, wie ich wissenschaftlich arbeite :-)
25.3.2017
Heute gibt es wieder einmal einen neuen Youtube-Film - Katharina hat die Frühjahrslorchel fertig gemacht und hoch geladen (schauen Sie bitte unter Videos). Viel Spaß damit -auch als Einstimmung auf die Frühlingspilz-Saison mit mehreren Seminaren und Tagesführungen
6.2.2017
Inzwischen ist bei der DGfM der unten (Beiträge vom 4. und 10.1.2017) vorgestellte Anti-Gülle-Aufkleber bei der DGfM erhältlich. Pilzschule Schwäbischer Wald hat gleich welche bestellt - der Aufkleber ist künftig bei meinen Seminaren erhältlich. Eine wissenschaftlich gehaltene Begründung zur Anti-Gülle-(-und auch sonst Überdüngungs)-Position der DGfM und jedes vernünftigen Menschen können sie hier nachlesen:
https://www.dgfm-ev.de/wissenswertes/pilze-und-guelleduengung
1.2.2017
Das Seminar "Holzbestimmung" mit Gastdozent Manuel Sittig am 4. und 5. März 2017 muss leider aus gesundheitlichen Gründen ausfallen. Wir bitten um Verständnis.
28.1.2017
Seit langem wurde wieder einmal ein Video online gestellt - sehen Sie hier zur Nadelwald-Variante des Leuchtendgelben Klumpfuß (Cortinarius splendens var. meinhardii). Dieser Pilz ist auch Pilz des Monats Februar 2017 :-)
14.1.2017
Gerd Schauster, Kursteilnehmer schon bei mehreren meiner Kurse, hat einen Bericht über den Täublings- und Milchlingskurs im letzten Jahr in Hann. Münden in einem Pilzforum präsentiert. Lesen Sie bitte hier:
http://www.pilzforum.eu/board/thema-lernen-bei-lothar
10.1.2017
Inzwischen kann man das (s.u., Statement der DGfM gegen Gülle und Überdüngung) auch auf der Website der DGfM finden. Im Forum dort hat sich auch eine lebhafte Diskussion entwickelt, ob die DGfM sich derart exponieren solle. Ich finde auf alle Fälle: ja, ja und nochmals ja :-)
http://forum.dgfm-ev.de/thread/1287-machen-wir-jetzt-politik/
http://forum.dgfm-ev.de/thread/1288-belege-literatur/
4.1.2017 - endlich einmal eine (halbwegs) öffentliche Stellungnahme, wenn auch zunächst nur in einem sozialen Netzwerk
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| Post auf Facebook am 4.1.2017 - so etwas wünscht man sich von mehr Verbänden und Organisationen, und nicht nur einmal .... - Wir sagen "Weiter so"! (s.u.) (Darstellung von Rita Lüder) |
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Begleittext der DGfM zum obigen "Poster"-Posting auf Facebook am 4.1.2017 - und darunter die Reaktion von Pilzschule Schwäbischer Wald
Wer diesbezüglich auch aktiv etwas tun will, dem empfehle ich diesen Link: |
http://nafoku.de/forum/201611_0187_0001.htm - bemerkenswerter Pilzfund in Ligurien
neu: Seminar mit Katharina Krieglsteiner
2 tägiges Trüffelseminar in der Pilzschule Schwäbischer Wald vom 21. bis 22. Januar 2017 (Sa/So) in Ruppertshofen/Baden-Württemberg - ausgebucht am 14.12.2016 - weiterer Termin am 18.-19. Februar (Sa-So)
Am Samstag werden wir in einem Vortrag über Trüffeln, die wichtigsten Arten und ihre Ökologie kennen lernen und uns mit den Gebieten beschäftigen, wo Trüffeln zu finden sind. Nachmittags geht es dann auf Exkursion mit einem Trüffelhund. Den Vortrag über Trüffeln werden wir am Sonntag fortsetzen und weitere Informationen über den Anbau und die Geschichte der Trüffeln zu gewinnen, aber wir werden uns natürlich auch mit den kulinarischen Themen und Trüffelrezepten beschäftigen. Um es nicht bei der Theorie zu belassen, gibt es ab Sonntag Mittag eine gemeinsame Verkostung verschiedener Trüffelarten.
Seminarkosten: 120 Eur + 40 Eur Verköstigungspauschale (Essen + Getränke) -
Anmeldungen bei Katharina Krieglsteiner (
28.9.2016
Im Zuge zur Ausbildung PSV incl. Prüfung hat es aktuell einige Änderungen gegeben, die ich hier kurz anreißen, aber nicht kommentieren möchte.
1. Anmeldungen zur Prüfung müssen jetzt 4 Wochen vorher vom Prüfer bei der Beauftragten für PSV-Wesen abgegeben werden. Diese Regel existierte zwar schon früher, wurde aber nie angewendet. Dies führt nun dazu, dass ich Leuten absagen muss, die gerne noch Prüfung gemacht hätten.
2. Die Klausur wird nun zentral gestellt und der Prüfer darf sie nicht vorher sehen, sie zusammen mit den Prüflingen zu Prüfungsbeginn öffnen.
3. DIe Prüfungsfragen stammen nun aus einem Pool von Fragen, die großenteils nicht von den PSV-Prüfern gestellt wurden. Die Art dieser Prüfungsfragen (ich hatte ja bisher eine solche Klausur) führt mich zu der Feststellung, dass ich - im Gegensatz zu früher - nicht mehr behaupten kann, dass der Besuch meiner Kurse 1-3 plus Prüfungskurs alle Fakten abhandelt, die zum Bestehen der Prüfung vonnöten sind - oder anders ausgedrückt: dass meine Kurse optimal auf die Prüfung vorbereiten.
4. Es gibt jetzt auch eine Prüfungs-Probeklausur auf der Website der DGfM. Diese ähnelt meinen Klausuren nicht allzu sehr. Bitte sehen Sie hier nach: http://www.dgfm-ev.de/sites/default/files/Musterpruefung_Stand_2016_07.pdf
22.6.2016
Pilzschule Schwäbischer Wald wurde aktuell vom Land Baden-Württemberg (Regierungspräsidium Karlsruhe) die Funktion als "anerkannter Träger von Qualifizierungsmaßnahmen im ehrenamtlichen Bereich nach § 5 Absatz 3 i.V.m. § 6 VO BzG BW" verliehen. Oder - etwas verständlicher ausgedrückt: Sie können die Kurse von Pilzschule Schwäbischer Wald als in Baden-Württemberg angestellte Person als Bildungs-Urlaub nutzen. Der Status wurde zunächst für 3 Jahre verliehen und muss dann neu beantragt werden.
Wir planen nun, dies auch für andere Bundesländer zu ermöglichen. Wir bleiben dran :-)
29. Februar 2016
Es gibt entscheidende Neuigkeiten von Pilzschule Schwäbischer Wald ...
Wir denken, Sie können das Foto selber richtig deuten :-)
| Katharina und Lothar Krieglsteiner - "Selfie" in Monchique (Portugal, Algarve) am 29.2.2016 |
30. Januar 2016
neue Sites unter Pilz-Themen
Heute habe ich die "Giftpilze" hochgeladen, vor wenigen Tagen schon die "Speisepilze" (neue "Pilz-Themen"). Ich hoffe, mit diesen Texten dazu beizutragen, dass die Site pilzkunde.de etwas weniger elitär (allein wissenschaftlich) herüberkommt und der Pilzfreund und Beginner hier Informationen findet - auf eine Weise aufbereitet, dass das Lesen Spaß macht. Für Rückmeldungen bin ich natürlich dankbar - ob es Fehler sind (sicherlich vorhanden bei dem schnell verfassten Text) oder auch Positives :-)
28. Januar 2016 - Strike - Stuttgarter Pilz gefunden ;-)
lesen Sie hierzu die Stuttgarter Nachrichten (Screenshot der Ausgabe vom 1.2.2016) und die Internet-Ausgabe hier
Nicht mehr jeder weiß heute, welche Pilzart unter dem Namen "Stuttgarter Pilz" bekannt geworden ist - schließlich sind Funde in Stuttgart lange her, sind die einst reichlichen Vorkommen in verschiedenen städtischen Parks lange erloschen. Krieglsteiner (2001 - Die Großpilze Baden-Württembergs, Band 3) schreibt, am letzten Fundort in Stuttgart ("Villa Berg") gäbe es "seit spätestens 1990 keine Funde mehr" und auch aus dem "Zipfelbachtal" bei Ludwigsburg-Poppenweiler, wo die Art zuletzt gefunden 2002 von Andreas Gminder (mail an L. Krieglsteiner) gefunden wurde, sind keine aktuellen Funde bekannt. Als ich ein junger Spund war und schon ein ganz passabler Pilzkenner, fand ich den "Stuttgarter Pilz" zum ersten und bis heute einzigen Mal in meinem Leben - an einem Laubholzstumpf in Schwäbisch Gmünd, als ich damals (im Februar 1978) auf dem Weg von der Schule zum Bus für die Heimfahrt war. Seit ich mit Katharina zusammen bin, die (noch) in Stuttgart-Bad Cannstatt wohnt, habe ich mir vorgenommen, den Orangegelben Goldnabeling Haasiella venustissima gezielt zu suchen, bis heute ohne Erfolg Und so möchte ich natürlich mein Erfolgserlebnis gleich hier mit den Freunden der Pilzschule Schwäbischer Wald teilen :-)

Ich fand nur wenige Fruchtkörper, alle waren an einem ganz kleinen Holzstück an einem Wegrand in einem Schrebergarten-Gebiet in Bad Cannstatt zu finden. Da ein wenig Rinde an dem Holz war, konnte ich es als zur dort über die Pilze ragenden Hasel gehörig identifizieren. Ich entnahm einen Teil der Fruchtkörper, ließ das Holzstück aber an Ort und Stelle, damit es möglicherweise weitere Fruchtkörper hervorbringen kann.

Ich glaube allerdings nicht, dass dies die einzige Stelle ist, wo der "Stuttgarter Pilz" im Moment wächst. Gezielte Suche sollte weitere Stellen hervorbringen. Die Jagd ist neu eröffnet :-) - zum Abschluss noch ein weiteres Foto ... - und:

Der "Stuttgarter Pilz" Haasiella venustissima ist übrigens eine Verantwortungs-Pilzart für Deutschland (Lüderitz & Gminder 2014). Die Autoren schätzen, dass mindestens 40 Prozent des weltweiten Vorkommens der Rarität in Deutschland liegt.
9. Januar 2016
Der Klimawandel scheint weiterhin unsere heimische Pilzflora zu verändern. Die Hirschbraune Tramete (Trametopsis cervina bzw. Trametes cervina auct.) ist so ein Beispiel. Ich lernte die Art vor einigen Jahren in Rumänien kennen, wo ich sie erstmals sah, damals bestimmte sie mir Harald Ostrow. In den Folgejahren wurde ich immer wieder in Kroatien fündig, seit 2 Jahren auch in Mainfranken (Umgebung von Würzburg) - im Rhein-Main-Gebiet war mir die Art auch gezeigt worden. Im letzten Jahr fand ich die Art erstmals in einer Tieflage der Schwäbischen Ostalb (unterhalb des "Rosenstein"), nun (28. Dezember 2015) bereits auf 680 m NN. Bei beiden Funden auf der Schwäbischen Alb war das Substrat Buche (Fagus sylvatica). Auf alle Fälle sollte man weiter auf die Ausbreitung von Trametopsis cervina achten :-)
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Hirschbraune Tramete (Trametopsis cervina, vormals Trametes cervina) am Südhang "Scheuelberg" bei Heubach (ö. Schwäbisch Gmünd, Baden-Württemberg) an Buchenstammstück (Fagus sylvatica), 28.12.2015, leg. Katharina Löw & L. Krieglsteiner, det., Foto L. Krieglsteiner |
6. Januar 2016
Die Pilzschule Schwäbischer Wald bekommt Zuwachs. Meine Lebensgefährtin Katharina Löw steigt ab Juli 2016 ein und wird eigene Veranstaltungen übernehmen - zunächst ist bereits eine Pilzausstellung am 25. September 2016 in Ruppertshofen geplant (vgl. Rubrik Katharina Löw am Ende der Seite).
| Katharina Löw im Wald "Költ" bei Weiler i.d. Bergen, am 27.7.2015, Foto L. Krieglsteiner |
Katharina ist seit Oktober 2015 geprüfte Pilz-Sachverständige (PSVDGfM). Sie wird Pilzschule Schwäbischer Wald in vielerlei Hinsicht ergänzen, u.a. durch Pilz-Kochkurse, Kurse zur Pilz-Zucht, mykologischer Buchhandel und weiteres mehr. Sie wird eigene Pilzkurse für Beginner sowie Tagesführungen übernehmen. Außerdem wird sie Pilzschule Schwäbischer Wald in logistischer Hinsicht verbessern helfen.
11. November 2015
Eine in meinem Wirk-Kreis überwiegend sehr schlechte, da viel zu trockene Pilz-Saison 2015 geht zu Ende - und ging, was Seminare betrifft, bereits zu Ende. Der chronische Mangel kostete manche Anmeldung, aber die Unerschrockenen gingen trotz allem überwiegend sehr zufrieden (vgl. einige Bewertungen in der Rubrik Kunden-Feedbach).
So konnte gestern bereits das nun weitestgehend fest stehende Seminarprogramm 2016 fertig gestellt werden - ich freue mich wieder auf viel Resonanz von Ihrer Seite :-)
Letzte Woche machten wir (Katharina und ich) eine Exkursion ins "Edenbachtal" w. Welzheim. Dabei gelangen u.a. zwei Erstfunde winziger Blätterpilze für den Raum Ostwürttemberg, nämlich der Scheinhelmling Hemimycena tortuosa ...
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Gekrümmthaariger Scheinhelmling (Hemimycena tortuosa) an Rindenrest in junger Bachaue mit (von?) Bergahorn im "Edenbachtal" w. Welzheim (Schwäbischer Wald ö. Stuttgart - MTB 7123/2) - erster Nachweis für Ostwürttemberg, 9.11.2015, leg. K. Löw & L. Krieglsteiner, det. L. Krieglsteiner |
.... und der winzige Helmling Mycena smithiana (für mich ein persönlicher Erstfund und wohl neu für Baden-Württemberg).
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Blassrosa Eichenlaub-Zwerghelmling (Mycena smithiana) - wenige Fruchtkörper an Eichenlaub in der Laubstreu von Bachaue an nährstoffreichem Standort mit Brenn-Nesseln etc., 9.11.2015, Welzheim (Schwäbischer Wald), leg., det. L. Krieglsteiner - persönlicher Erstfund, neu für Baden-Württemberg? |
11.August 2015
Heute wurden einige Kurse fest gemacht, die auch dieses Jahr wieder in Siebnen (südliche des Züricher Sees) im Schweizer Alpenvorland statt finden werden. Es handelt sich um einen Moos- und einen Flechtenkurs für Anfänger (Mitte Mai) sowie zwei Pilzkurse im Oktober (Milchlinge sowie Gattungslehre Blätterpilze). Näheres im Seminarprogram 2016.
22. Juli 2015
Die Pilzschule Schwäbischer Wald hat ab August eine feste Bleibe. Nachdem sich die Hoffnungen, in einem geplanten (aber wohl in den nächsten Jahren nicht gebauten) Bürgerzentrum in Durlangen Räume zu bekommen, erst einmal zerschlagen hat, hat sich nun etwas anderes ergeben. Ein genügend großer Seminar-Raum für ca. 20 Seminarteilnehmer (das ist sowieso die Obergrenze) wurde nun im Gästehaus Grüner Pfad dauerhaft angemietet. Dort werden künftig also zumindest die meisten Seminare im Raum Schwäbisch Gmünd statt finden. Im Jahr 2016 wird es also nur noch in Notfällen (wenn in Ruppertshofen in der angrenzenden Halle laute Veranstaltungen statt finden) ein Ausweichen in den Jugendraum der Gemeindehalle Durlangen geben.
Rindenpilz-Kurs im April 2016: Das Jahresprogramm 2016 wird im Wesentlichen erst im November/Dezember fertig gestellt - daran gewerkelt wird aber jetzt schon "in der Saison". Mit ersten Ergebnissen (vgl. Seminarprogramm 2016). Der Rindenpilz-Spezialist Dr. Norbert Luschka, Autor der pilzkundlichen Bearbeitung des Nationalparks Bayerischer Wald, konnte als Gastdozent für diese schwierige Pilzgruppe (die auch mir noch nicht ganz zugänglich wurde) gewonnen werden. Ich hoffe auf reges Interesse (Termin 9.-10.4.2016)
12. Mai 2015:
Im nächsten Jahr neu angeboten wird die Möglichkeit, bei Pilzschule Schwäbischer Wald neben dem Status PSV DGfM auch den als Pilzberater der Bayerischen Mykologischen Gesellschaft zu erwerben. Dazu dienen die gleichen Kurse (PSV-Prüfungskurs) nur mit einer etwas anderen Klausur und Prüfung. Im Gegensatz zum PSV DGfM muss der Pilzberater BMG keine Kenntnisse über Giftpilz-Syndrome und -symptome kennen. Er muss allerdings die Merkmale der Speise- und Giftpilze besonders gut kennen und auch in der Prüfung beschreiben (mehr noch als der PSV DGfM). Soweit der Stand heute - Näheres dazu sicher später einmal.
Nachdem in den letzten Jahren die Situation bezüglich der Verlängerung des PSV-Status DGfM sehr verworren war, besteht nun künftig folgende Anforderung: Kurse, die zur Verlängerung genutzt werden können, dürfen keine Spezialkurse sein, sondern sich mit dem ganzen Pilzreich beschäftigen. Die Giftpilzkunde muss dabei sein und während des Kurses aktualisiert werden. Es wird eine Kursdauer von 9 Zeitstunden Theorie und einer Exkursion gefordert. Dies gilt für 2015 für alle PSV-Kurse (1-3, Prüfungskurs) sowie die damit vergleichbaren Kurse - welche dies genau sind, können Sie unter dem Seminarprogramm 2015 nachlesen.
März 2015:
Die hier bisher eingepflegten Berichte über eine Algarve-Tour sowie über ein Gastdozenten-Seminar wurden in eigene Sites auf dieser Website überführt (siehe unter Portugal-Algarve bzw. unter Seminare-Gastdozenten). Alles über die Aktivitäten in der Algarve findet sich nun an einem Ort und nicht mehr "wild über die Website verstreut".
Hier möchte ich künftig eher kleinere Beiträge bringen, die Neuerungen in Pilzschule Schwäbischer Wald, oder auch mal aktuelle Pilzfunde, enthalten. Also wirklich "Neuigkeiten" - und - ich verspreche nicht, aber will es versuchen - regelmäßiger und häufiger.
Was gibt es nun Neues in Pilzschule Schwäbischer Wald. Nun - natürlich, dass auch in diesem Jahr neue Pilzkurse angeboten werden, die es so noch nie gab. Ich spreche von den Kursen über Michlinge (Lactarius s.l.), Faserlinge (Psathyrella) und Rötlinge (Entoloma) - Details finden Sie im Seminarprogramm 2015.
Dann natürlich - das war aber schon im letzten Jahr der Fall - neue Veranstaltungsorte im Schwäbischen Wald, so das Gästehaus Grüner Pfad in Ruppertshofen, aber auch in der Schweiz (Siebnen) sowie - nicht im Jahr 2015, aber vielleicht wieder 2016 - in Hann. Münden. Auch ein Kurs in Sulzbach am Taunus sollte 2016 wieder statt finden können. Im Jahr 2014 habe ich auch erstmals die Ferienwoche des Vereins für Pilzfreunde Thurgau in Hornberg geleitet und werde das voraussichtlich 2016 wieder tun.
Nicht zuletzt natürlich mein erstes Tages-Seminar in der Vila Foia bei Monchique (Portugal, Algarve). Ich habe vor, ein solches auch im nächsten Winter (voraussichtlich Ende Februar 2016) wieder anzubieten. Für alle, die dies nicht glauben: das ist dort eine sehr gute Zeit, um Pfifferlinge, Steinpilze und Reizker zu finden :-)
Neu ist auch das Thema Pilzcoach. Beate Siegel und Michael Hausser, meine MitarbeiterInnen bei Pilzschule Schwäbischer Wald, bieten Kurse zum Pilzcoach an. Wenn Sie interessiert sind, sehen Sie hierzu die Rubrik "Pilzcoach" auf dieser Seite an und nehmen Sie mit Beate oder Michael Kontakt auf.
Natürlich gab es 2014 und auch schon 2015 eine Vielzahl von tollen Pilzfunden - sei es bei meinen Projekten im Nationalpark Eifel, im Nationalpark Bayerischen Wald oder bei meinen Exkursionsfahrten nach Kroatien (Nationalpark Plitvicer Seen) und nach Portugal (Algarve und Alentejo). Natürlich auch im Rahmen der Seminare - wobei es immer schwierig ist, genügend Zeit zu finden, um diese Funde genügend zu bearbeiten.
Einen Teil dieser Funde habe ich ja schon im "Pilz des Monats" vorgestellt - andere werden folgen und ich habe auch vor, die Pilzgalerie unabhängig von Pilzen des Monats weiter auszubauen. Diese habe ich immerhin inzwischen soweit aktualisiert, dass alle Pilze, die im Bereich von www.pilzkunde.de in anderen Sites zu sehen sind, auch hier inzwischen verlinkt worden sind. Neu im Bereich der Galerie Pilze ist auch eine - am Seitenende befindliche - Tabelle, in der Sie die deutschen Namen in wissenschaftliche übersetzen können. Sicherlich hilft das dem einen oder anderen Betrachter weiter :-)
Nicht zuletzt die Videos mit kurzen Pilzbesprechungen von mir, die von meiner Lebensgefährtin Katharina Löw gedreht wurden. Wir planen, dies auszuweiten und nach und nach eine größere Zahl von Youtube-Videos einzustellen. Sie finden die Links hierzu unter der Rubrik Videos.
Eine weitere Neuigkeit betrifft die Beschilderung meiner Pilz-Ausstellungen. Diese stammten aus dem Jahr 2000 und waren teils etwas veraltet, was die teils veränderten lateinischen Namen der Pilze betrifft als auch in bezug auf neue Erkenntnisse in der Giftpilzkunde. In den letzten Wochen habe ich die Beschilderung komplett überarbeitet. Sie muss jetzt nur noch rechtzeitig für die Pilzausstellung in Durlangen ausgedruckt und laminiert werden .... - Interessenten, die die Beschilderung nutzen wollen, können die Datei mit den Nutzungsrechten erwerben (siehe "Dienstleistungen - Angebot", unten). Eine Probeseite können Sie hier einsehen.
Natürlich gibt es auch immer viel Neuigkeiten im Bereich der Pilze. Die kann ich hier nicht alle einstellen - die erfahren Sie eher auf Seminaren, die Sie belegen. Ich freue mich, auch im Jahr 2015 viele von Ihnen zum wiederholten Mal zu begrüßen und neue TeilnehmerInnen kennen zu lernen.
Pilz des Monats April 2026 – Dextrinoidsporiger Weichporling (Sarcoporia polyspora)
Die insgesamt recht seltene Art fand ich letztes Jahr erstmals – und anfangs lief ich mit meinen Bestimmungsversuchen in die Irre. Erst die Idee, die Aufsammlung einmal mit Jod-Reagenz (in diesem Falle Melzers Reagenz) zu prüfen, brachte die rasche und einfache Auflösung. Vorher hatte ich es in der Gattung Postia (Braunfäule-Saftporlinge) versucht und war mit etwas Bauchweh auf Postia wakefieldiae, eine eher noch seltenere, mir ebenfalls bis dato unbekannte Art, gekommen.
Sarcoporia polyspora ist also durch ihre stark dextrinoiden Sporen gut bestimmbar. Diese sind im lebenden Zustand mit Tröpfchen gefüllt, die in KOH rasch zerfließen und in Melzers Reagenz nicht mehr zu sehen sind. Makroskopisch erinnert die Art stark an einen Saftporling der Gattung Postia, etwa an P. leucomallella (jetzt auch als Fuscopostia abgetrennt), die ebenfalls an Nadelholz wie Kiefer zu finden ist. Die wenig bekannte Art ist in der Literatur auch unter dem Namen Parmastomyces mollissimus sowie Tyromyces kravtzevianus zu finden, im Netz finden sich deutsche Namen wie Weicher Gelwachsporling oder Zartrandiger Weichporling.
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| Dextrinoidsporiger Weichporling (auch Zartrandiger Weichporling, Weicher Gelwachsporling u.a. - Sarcoporia polyspora, auch bekannt als Parmastomyces mollissimus) am 14.10.2025 südlich von Harrlach (Deutschland, Bayern, Mittelfranken, Mittelfränkisches Becken, Landkreis Roth, 379 m NN, MTB 6733/1, GPS: N49°16'26.53" E11°11'14.85"), an liegendem, entrindetem, ca. 25 cm dickem Stamm von Waldkiefer (Pinus sylvestris) am Boden in nährstoffarmem Nadelmischwald (potenziell und aktuell noch örtlich gut ausgebildeter Flechten-Kiefernwald (Cladonio-Pinetum), leg., det., Fotos Lothar Krieglsteiner (det. nach Tipp von Frank Dämmrich). - Achten Sie bei der Makro-Tafel auf die zunächst weißen, dann braun verfärbenden Hutoberseiten, die mittelgroßen Poren sowie das von Flechten der Gattung Cladonia bewachsene, schon auseinanderfallende Substrat - bei der Mikro-Darstellung auf die zylindrischen Sporen mit Tropfen, die Hyphen mit weiten, löcherigen Schnallen (des monomitischen Hyphensystems) sowie vor allem auf die Dextrinoidität der Sporen (untere Fotos). Die oberen Fotos zeigen das Absterben der Sporen in KOH (Zusammen-Fließen der Tropfen). |
Eine besonders ausführliche Darstellung findet sich von Pablo Schäfer in pilzforum.eu: Parmastomyces mollissimus = Zartrandiger Weichporling - Aphyllophorales s.l. - Pilzforum.eu
Pablo schreibt dort, dass er die Art in der Oberrheinebene schon öfter fand und sie für typisch für wärmere Lagen hält („mag offenbar keine kalten Winter“), häufiger im Flachland als in den Hügelländern des Odenwaldes und Pfälzer Waldes. Mein Fund stammt aus dem leicht kontinental getönten Mittelfränkischen Becken. Die Winter sind dort (vgl. Klimawandel) allerdings auch nicht mehr das, was sie einmal waren.
Pablo schreibt auch, dass unser Pilz an „optimalmorschen liegenden Stämmen“ meist von Kiefer zu finden ist. Mein befallener Stamm war eher Finalphase (schon am Auseinander-Bröckeln), Kiefer ist aber auch bei meinem Fund das Substrat. Ryvarden & Melo (2017: Poroid fungi of Europe) nennen Fichte und Kiefer als Substrat und bezeichnen die Art für Europa als selten – in Nordamerika soll der Pilz häufiger sein und auch an Laubholz-Substraten zu finden sein. Die Karte auf www.pilze-deutschland.de zeigt nach heutigem Stand 11 Einträge, 2 davon im Süden Bayerns. Für Franken scheint somit ein Erstnachweis vorzuliegen.
Mein Fundort ist ein nährstoffarmer Flechten-Kiefernwald – eine vom Aussterben bedrohte Vegetations-Einheit. Wir besuchen diesen Standort ab und zu, um u.a. bedrohte Mykorrhizapilze (Stachelinge, Ritterlinge, Milchlinge u.a.) und Saprobionten nährstoffarmer Standorte zu suchen.
Die Fundortangaben bei Pablo Schäfer sind weitreichend und umfassen auch anthropogene und gestörte Standorte. Der vorgestellte Fund ist insofern also nicht repräsentativ.
Wie die ähnlichen Saftporlings-Arten der Großgattung Postia (s.o.) ist Sarcoporia polyspora ein Braunfäule-Erreger und gehört wie diese in die Ordnung Polyporales. Nachdem ich diese Art nun kennen gelernt habe, bin ich gespannt, ob ich sie öfter finden werde.
Pilz des Monats März 2026 – Ballonparaphysen-Gallertbecherling (Ascocoryne inflata ined.)
Heute stelle ich einen Pilz des Monats vor, der bisher noch nicht gültig beschrieben wurde. Unter Spezialisten für inoperculate Becherlinge ist er allerdings wohl bekannt. Der Entdecker der Art, Hans-Otto Baral (Tübingen) plant eine Publikation über die Art und wird sie (in Kürze?) neu beschreiben.
Makroskopisch ist die Art in der Hauptfruchtform nicht ohne Weiteres bestimmbar – sie gleicht dort weitestgehend den ähnlichen, häufigeren Arten A. sarcoides (Fleischroter Gallertbecher) und A. cylichnium (Großsporiger G.). Letztere ist allerdings durch ihre mehr knorpelige und weniger fleischig-gelatinöse Konsistenz in frischem Zustand haptisch unterscheidbar. Mikroskopisch steht die bisher unbeschriebe Art A. sarcoides näher. Wie bei dieser Art enthalten die Sporen neben kleinen auch je einen großen Öltropfen auf jeder Seite der Sporen, die im Vergleich bei A. inflata deutlich größer und zugespitzter sind. Bei A. cylichnium finden sich vital zahlreiche kleine Öltropfen in den wie bei allen Arten überreif septierten Sporen. Ihre Sporen sind ebenfalls größer und in totem Zustand ist die Art nicht einfach von A. inflata unterscheidbar. Als weitere Merkmale kommen die bei A. inflata viel deutlicher, fast perfekt rund angeschwollenen Paraphysen-Spitzen (Name!) und nicht zuletzt die andere Nebenfruchtform hinzu, die aus kleinen, dicht gedrängten, zusammen-fließenden, blass rosa-graulichen Pusteln besteht. Die meisten LeserInnen werden die typisch keulig-geweihförmigen, oft auch hirnförmig gefalteten Anamorphen der Ascocoryne sarcoides kennen - sie sind violett wie die Apothezien und sehen ganz anders aus. A. cylichnium besitzt keine (bekannte) Nebenfruchtform.
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| Ballonparaphysen-Gallertbecherling (Ascocoryne inflata Baral ined.) - am 09.11.2025 im "Irsbachtal" nö. Sulzbach am Kocher (Hohenlohe-Kreis. Schwäbischer Wald, Baden-Württemberg), an feucht liegendem, entrindetem Laubholzstamm (vermutlich Rotbuche Fagus sylvatica) in Schluchtlage in basenhaltigem Buchen-Mischwald, 417 m NN; GPS: N48°58'55.86" E9°51'25.45", MTB 7025/1, leg., det., Fotos Lothar Krieglsteiner - beachten Sie die violetten Apothezien (Hauptfruchtform, Teleomorphe) sowie die blass lilagrauen, zusammen fließenden Pusteln der Nebenfruchtform (Anamorphe) |
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| Ballonparaphysen-Gallertbecherling (Ascocoryne inflata Baral ined.) - am 09.11.2025 im "Irsbachtal" nö. Sulzbach am Kocher (Hohenlohe-Kreis. Schwäbischer Wald, Baden-Württemberg), an feucht liegendem, entrindetem Laubholzstamm (vermutlich Rotbuche Fagus sylvatica) in Schluchtlage in basenhaltigem Buchen-Mischwald, 417 m NN; GPS: N48°58'55.86" E9°51'25.45", MTB 7025/1, leg., det., Fotos Lothar Krieglsteiner - beachten Sie die spindelförmigen, großen Sporen mit 2 großen und einigen kleinen Öltropfen, die eu-amyloiden Ascus-Apices vom Calycina-Typ sowie die Ascus-Basen mit Haken. |
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| Ballonparaphysen-Gallertbecherling (Ascocoryne inflata Baral ined.) - am 09.11.2025 im "Irsbachtal" nö. Sulzbach am Kocher (Hohenlohe-Kreis. Schwäbischer Wald, Baden-Württemberg), an feucht liegendem, entrindetem Laubholzstamm (vermutlich Rotbuche Fagus sylvatica) in Schluchtlage in basenhaltigem Buchen-Mischwald, 417 m NN; GPS: N48°58'55.86" E9°51'25.45", MTB 7025/1, leg., det., Fotos Lothar Krieglsteiner - beachten Sie die fast globos-rundlich angeschwollenen Paraphysen-Spitzen, die für die noch provisorische Namengebung verantwortlich ist. |
A. inflata wird sicher oft übersehen. Die Nebenfruchtform lernte ich erstmals bei einer Auftrags-Kartierung auf der Schwäbischen Alb kennen (Gelände Heinz-Sielmann-Stiftung bei Weißenstein – vgl. violaceous slimy anamorph on Fagus wood - Forum ASCOFrance). Die Hauptfruchtform fand ich dann 2025 erstmals bewusst (vorgestellter Fund) – und erkannte sie und nahm sie mit, weil ich die Nebenfruchtform diesmal ja schon kannte 😉
P.S. Herrn H.O. Baral danke ich für einige wertvolle Hinweise zu diesem Thema.
Pilz des Monats Februar 2026 – Rauscheiteliger Glöckling (Entoloma fernandae)
Als ich heute kurz entschlossen diesen Rötling (den wir schon vor Jahren in Norwegen fanden, s.u.) als Pilz des Monats auswählte, googelte ich natürlich erst einmal den deutschen Namen und fand als zentralen Netz-Vorschlag „Nacktstieliger Rötling“. Nun – warum der Stiel von E. fernandae nackter sein soll als der der großen Mehrzahl aller anderen Rötlingsarten, erschleßt sich mir nicht (oder anders ausgedrückt: nichtssagender kann ein deutscher Pilz-Name kaum sein). Bei Erhard Ludwig (Pilzkompendium Band 2) lese ich nun den obigen durchaus gut passenden deutschen Namen. Romagnesi (1936, als Rhodophyllus fernandae) beschrieb die Art zu Ehren seiner Frau Fernande - diese Info verdanke ich dem aufmerksamen Leser dieser Seite Martin Sauter, der dies mithilfe einer KI-Nachfrage heraus fand :-)
Der hier vorgestellte Fund ist mein erster und bisher einziger dieser Art – sie scheint zumindest überall dort, wo ich so normalerweise Pilze sammle, nicht häufig zu sein. Rötlinge sind nämlich durchaus eine Gattung, aus der ich schon seit Jahrzehnten immer wieder Proben mitnehme und (nicht immer erfolgreich) zu bestimmen versuche (oder anders ausgedrückt: ich habe bezüglich dieser Gattung eigentlich wenig Berührungsängste). So gibt es z.B. aus Baden-Württemberg (zumindest bis 2003 – Pilze Baden-Württembergs Band 4) für E. fernandae nur einen Nachweis, und der stammt aus einem ausgesprochenen, vom Aussterben bedrohten Sonder-Habitat, nämlich einem flechtenreichen Silbergrasrasen aus nährstoffarmem Sandboden der nördlichen Oberrheinebene (Finder W. Winterhoff 1987). Beim Nachschlagen auf der Website pilze-deutschland finde ich diese Situation wenig verändert (jetzt sind es 2 benachbarte Fundpunkte).
Ganz anders die Bewertung bei Ludwig (s.o.), der die Art „ziemlich häufig“ nennt – aber Ludwig lebte und wirkte auch in Berlin (und reiste öfter nach Schweden), wo sich die Situation anders darstellt (auch auf pilze-deutschland gibt es nach Norden und vor allem Nordosten hin mehr Fundpunkte) – immerhin schreibt Ludwig aber auch, der Pilz wachse „auf armen, sandigen oder torfigen Böden“ (und zwar „an lichten Stellen in Nadelwäldern, auf Heiden, Viehweiden, an Waldwegrändern, oft zwischen oder an Moosen“). Eine banale Art also für E. Ludwig (und vielleicht auch für andere Pilzkenner, die in diesen Regionen leben) – auch wenn ich mir sicher bin, dass auch in Brandenburg und selbst in Skandinavien die geeigneten Standorte immer weniger werden, denn „arme Böden“ gibt es nur noch dort nennenswert, wo die heute fast allgegenwärtige Überdüngung noch nicht in hohem Maße angekommen ist. Dass ich an meiner eigenen Bestimmung als E. fernandae lange zweifelte, lag vor allem an der Tatsache, dass E. fernandae nach Noordeloos (Fungi Europaei) nicht wie bei unserem Fund in Torfmoos-Rasen wachsen würde (wohl weil die Art trockenere Standorte bevorzugt) – eben lese ich aber auch bei Ludwig, dass Gröger dies schon widerlegt hatte.
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| Rauscheiteliger Glöckling (Entoloma fernandae) am 23.07.2022 bei Nedre Eggedal, Kopseng (Norwegen, Viken, Rand des Naturreservat Trillemarka-Rollagsfjell (712 m NN, GPS: N60°9'59.36" E9°13'53.14"), zwischen Toffmoos (Sphagnum spec.) am Rand von hochmoorartigem Habitat zu nährstoffarmem, trockene(re)m Kiefernwald auf saurem Boden, in Wegnähe, leg. Katharina & Lothar Krieglsteiner, det., Fotos Lothar Krieglsteiner, conf. Kai Reschke anhand von Bildmaterial im Januar 2026. Beachten Sie den glockigen Habitus ("helmlingsartig"), der in Untergattung Nolanea weist, den nicht ganz glatten, graubraunen Hut und die faserige Stieloberfläche sowie de Standort im Torfmoos-Rasen. |
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| Rauscheiteliger Glöckling (Entoloma fernandae) am 23.07.2022 bei Nedre Eggedal, Kopseng (Norwegen, Viken, Rand des Naturreservat Trillemarka-Rollagsfjell (712 m NN, GPS: N60°9'59.36" E9°13'53.14"), zwischen Toffmoos (Sphagnum spec.) am Rand von hochmoorartigem Habitat zu nährstoffarmem, trockene(re)m Kiefernwald auf saurem Boden, in Wegnähe, leg. Katharina & Lothar Krieglsteiner, det., Fotos Lothar Krieglsteiner, conf. Kai Reschke anhand von Bildmaterial im Januar 2026 - Beachten Sie die heterodiametrischen, relativ kleinen und meist ausgeprägt eckigen Sporen. |
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| Rauscheiteliger Glöckling (Entoloma fernandae) am 23.07.2022 bei Nedre Eggedal, Kopseng (Norwegen, Viken, Rand des Naturreservat Trillemarka-Rollagsfjell (712 m NN, GPS: N60°9'59.36" E9°13'53.14"), zwischen Toffmoos (Sphagnum spec.) am Rand von hochmoorartigem Habitat zu nährstoffarmem, trockene(re)m Kiefernwald auf saurem Boden, in Wegnähe, leg. Katharina & Lothar Krieglsteiner, det., Fotos Lothar Krieglsteiner, conf. Kai Reschke anhand von Bildmaterial im Januar 2026 - Beachten Sie bei den Fotos in Kongorot die Basidien-Basis ohne Schnallen sowie die meist 4-sporigen (Mitte rechts von oben, unten links nur 3 Sterigmen sichtbar), gelegentlich auch 2-sporigen Ständer, |
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| Rauscheiteliger Glöckling (Entoloma fernandae) am 23.07.2022 bei Nedre Eggedal, Kopseng (Norwegen, Viken, Rand des Naturreservat Trillemarka-Rollagsfjell (712 m NN, GPS: N60°9'59.36" E9°13'53.14"), zwischen Toffmoos (Sphagnum spec.) am Rand von hochmoorartigem Habitat zu nährstoffarmem, trockene(re)m Kiefernwald auf saurem Boden, in Wegnähe, leg. Katharina & Lothar Krieglsteiner, det., Fotos Lothar Krieglsteiner, conf. Kai Reschke anhand von Bildmaterial im Januar 2026 - Beachten Sie das stark inkrustierende Pigment in weiten Teilen der schnallen-freien Huthaut (vom Typ Cutis mit Übergang zum Trichoderm) sowie das zusätzlich intrazelluläre Pigment (unten rechts). |
Eigentlich ist E. fernandae eine ziemlich prägnante Art. Für einen Vertreter der Untergattung Nolanea („Glöcklinge – Rötlinge mit kegeligen Hüten und „Helmlings-Habitus“) hat die Art in der Tat einen relativ aufgerauten Hut, insofern ist der von Ludwig und hier gewählte deutsche Name durchaus zumindest passender als der mit dem nackten Stiel. Unter dem Mikroskop ist dann nahezu ein Alleinstellungsmerkmal (es gibt allerdings einige wenig bekannte Satelliten-Arten), dass die Art weder an den Basidien noch an anderen Hyphen Schnallen trägt, ein nicht immer ganz leicht festzustellendes Merkmal. Interessanterweise kann man sagen, dass graubraune, unauffällig gefärbte Rötlinge meist Schnallen haben, während blaue Rötlinge von einer eher kleineren Gruppe abgesehen meist schnallenlos sind. Dazu kommt bei E. fernandae der faserige (nicht polierte) Stiel, ein stark inkrustierendes Huthaut-Pigment neben weniger ausgeprägtem intrazellulärem (vgl. Tafel 4) sowie die relativ kleinen, mittel heterodiametrischen Sporen mit meist relativ ausgeprägten Ecken.
Der Fundort in Skandinavien lag im Übergangsfeld eines sauren Hochmoor-Standortes zu trockenem Kiefernwald, nahe eines Wegrandes, aber inmitten eines Torfmoos-Rasens (Sphagnum spec.). Ich bin gespannt, ob es bis zu einer weiteren Skandinavien-Fahrt dauert, bis ich die Art wieder einmal finden werde, oder ob sie doch auch einmal hier „zu Hause aufschlägt“.
Pilz des Monats Januar 2026 – Blauer Nabeling (Blaugrüner Nabeling, Blaugrüner Adermoosling, Arrhenia chlorocyanea)
Schon der letzte Pilz des Monats (Dezember 2025, Leucangium carthusianum) war ein bemerkenswerter Fund eines Seminar-Teilnehmers, und der nun vorgestellte Fund ist nicht weniger sensationell. Diesmal war der Finder Kurs-Teilnehmer Marwin Stelzer, der mir am Ende des Saftlings-Seminars auf der Rückfahrt zum Seminar-Raum erzählte, er habe neben den bereits besprochenen Pilzfunden auch noch einen ganz kleinen blauen Nabeling gefunden. Ich war sofort ziemlich aufgeregt, denn wie im Falle von Leucangium carthusianum ahnte ich auch diesmal, was dann noch kommen würde. Marwins Fund bestand nur aus einem zunächst gesehenen Fruchtkörper, an dessen Basis noch ein winziger weiterer Pilz angeheftet war, was ich erst unter dem Bino (am nächsten Tag zu Hause) entdecken sollte. Die gezeigten Fotos sind auch alle Studio-Fotos – Marwin hatte den Pilz zwar draußen auch schnell photographiert (deswegen gibt es auch exakte GPS-Daten), aber die Standortfotos sind nicht ganz scharf geworden.
Wie Leucangium carthusianum gehörte auch Arrhenia chlorocyanea zu den Pilzen, die schon länger weit oben auf meiner Wunschliste der Arten, die ich gerne einmal in Händen halten wollte, standen. Marwins Fund hat diesen Wunsch nun erfüllt. Dass A. chlorocyanea zwar sicher leicht übersehen wird, aber auch zumindest in unserer Region sehr selten ist, wird schon dadurch deutlich, dass es sich um einen Zweit-Nachweis für Baden-Württemberg zu handeln scheint. G.J. Krieglsteiner (Die Großpilze Baden-Württembergs Band 3, 2000) erwähnt nur den einen Fund von Helmut Schwöbel von vor 1970 aus dem Kraichgau (Baden), „Haargersten-Buchenwald auf basischem Boden“ (als Omphalina chlorocyanea). Mehr Funde gibt es nur im Westen und vor allem Norden Deutschlands, wo die vermutlich ozeanisch verbreitete Art eher auf sauren, nährstoffarmen Böden gefunden wird, in ähnlichen Habitaten wie beim hier vorgestellten Fund. Die von Marwin Stelzer gesammelte Probe stammt aus einer Saftlingswiese, einer bodensauren Magerwiese (tendeziell Gentiano-Koelerietum agrostietosum), und dort von einer lückig bewachsenen, von Moosen und Basalthalli von Becherflechten (Cladonia spec.) bewachsenen Stelle. Die Anwuchs-Stelle der zwei Fruchtkörper ist auf der gezeigten Tafel unter links zu sehen).
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| Blauer Nabeling (Blaugrüner Nabeling, Blaugrüner Adermoosling - Arrhenia chlorocyanea) am 16.11.2025 im NSG "Lindenfeld" bei Schwäbisch Gmünd-Unterbetrringen, Ostalbkreis, Baden-Württemberg . Stuttgart) 463 m NN, GPS: N48° 46' 25.7268'' E8° 51' 9.4392'', MTB 7225/1, an lückiger Stelle mit acrocarpen Moosen und Basalthalli von Becherflechten (Cladonia spec.) in saurer Magerwiese (ca. Gentiano-Koelerietum agrostietosum), 2 Frk., leg. Marwin Stelzer bei Pilzkurs mit Lothar Krieglsteiner, det. Marwin Stelzer & Lothar Krieglsteiner, mikr. und Fotos Lothar Krieglsteiner - Beachten Sie in der ersten Tafel die Anwuchsstelle unten links, wo Cladonia-Schuppen zwischen Moosrasen und Gras zu sehen sind. Die Mikrotafel zeigt die typischen Arrhenia-Sporen sowie 4sporige Ständer mit Schnallen, teils in KOH, überwiegend in Kongo-NH3 präpariert). Fotos der Huthaut mit inkrustirerendem blauen Pigment werden später nachgereicht. |
Auf pilze-deutschland findet man Fotos von Karl Wehr, bei denen gut zu sehen ist, dass die Fruchtkörper von A. chlorocyanea ebenfalls inmitten von Cladonia-Rasen fruktifizieren. Weitere Darstellungen im Netz zeigen das Vorkommen der Art in der Regel an sauren Pionierstandorten über Sandböden, gemeinsam mit bodenbewohnenden Flechten und acrocarpen Moosen. Wovon die Art genau lebt, ist vermutlich noch nicht genügend geklärt. Innerhalb der Gattung ist sowohl die bryophile Lebensweise (Adermooslinge, Torfmoos-Nabelinge u.a,) als auch die lichenicole Lebensweise (z.B. Schildflechten-Nabeling Arrhenia peltigerina) bekannt. Auch die Frage, ob es sich um Parasitismus oder möglicherweise Symbiose handelt, ist ungeklärt. Nahe verwandt sind auch Nabelinge, die selbst Flechten sind (Lichenomphalia).












